Mit dem Gedanken, etwas Eigenes zu haben und Chef/in zu werden, haben sicher schon einige von uns gespielt. Aber was heißt das eigentlich, Existenzgründer/in - oder auch Nachfolger/in - zu werden und was gehört alles dazu? Will man den Schritt in die Selbständigkeit wagen, stellen sich unzählige Fragen, auf die man nicht gleich eine Antwort parat hat. Das Team des Projektes ExNa will genau an dieser Stelle ansetzen und Klarheit in den Fragennebel bringen.
Das Projekt „ExNa – Existenzgründungen im Rahmen der Unternehmensnachfolge“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Bestandsunternehmen in Sachsen-Anhalt mit denjenigen zusammenzubringen, die gründen möchten – aber nicht bei null starten wollen. So kann der mögliche Nachfolger/in ein bereits etabliertes Unternehmen übernehmen und muss sich nicht direkt über grundlegende Themen Gedanken machen, wie die Mitarbeiter/innensuche und Kundenakquise.


Bei meinem langjährigen Arbeitgeber, zugegeben einem der größten Unternehmen in Deutschland, werden Bachelor-Absolventen in Bayern nicht unter 55.000€ eingestellt. Mit einem Master-Abschluss sind es über 65.000€. Was sollte ich Johanna also empfehlen? Und was ist überhaupt das „normale“ Einkommen eines Bachelor- oder Master-Absolventen? Ich begann zu recherchieren. Leider gibt es in meinem Bekanntenkreis nur wenige Personen, die offen über ihr Gehalt sprechen. Überhaupt tun sich die Deutschen schwer bei diesem Thema, wie das Allensbach-Institut im Auftrag von Kraft Foods vor einigen Jahren herausfand: Eher sprechen wir über unsere Beziehungsprobleme und familiäre Sorgen als über Einkommen und persönliche Finanzen. Nur ein einziges Thema wird in der Kaffee-Ecke oder im Zoom-Chat mit den Kollegen noch weniger diskutiert.
