Business School on Tour: India and China

The Otto-von-Guericke Business School was founded in 2002. In 2003 the first MBA students were enrolled at the University and this was the beginning of a successful story. No one thought, that there will be international students here in Magdeburg. In 2011, after negotiations with the Educational Training Center of the National Bureau of Statistics China (NBSC) the first group of students came to Magdeburg. This was a start of a successful long-distance relationship to China. In the meantime, students from more than 50 Chinese Cities came to Germany.

Indien

Sechs Ratschläge für heutige Studienanfänger

In diesem Beitrag möchte ich aktuellen Studienanfängern sechs Ratschläge geben, die den Einstieg in das Hochschulleben ein wenig vereinfachen. Diese Ratschläge sind insb. an Studenten gerichtet, deren letzte Ausbildung die Schule war.

Die erste, unausweichliche Tatsache, mit der man im Studium konfrontiert wird lautet: Man muss selbst etwas tun. Was glücklicherweise noch für die Mehrzahl an Studenten vollkommen selbstverständlich ist und keiner weiteren Diskussion bedarf, scheint heutzutage mehr und mehr andere Studenten ernsthaft zu überraschen.
Beim Studieren trainieren Sie Ihren Körper, genauer ihr Hirn, ganz ähnlich wie ein Sportler sein Herz, seine Lunge und seine Muskeln trainiert. Dabei gilt in beiden Fällen die Grundregel: Je mehr Sie bereit sind, selbst etwas für ihren sportlichen oder geistigen Erfolg zu tun, desto größer wird dieser Erfolg am Ende auch sein.

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Natürlich gibt es im Leistungssport andere Personen, die einem dabei helfen. Ein Trainer hilft dem Sportler dabei, besser in seiner Sportart zu werden. Aber ein Trainer nimmt dem Sportler nicht seine Arbeit ab. Das kann er auch gar nicht. Wie sollte das funktionieren? Der Trainer macht 20 Klimmzüge und der Bizeps des Sportlers wird größer? Der Trainer hat immer nur leitende, unterstützende und beratende Funktionen und gibt Hinweise, wann und wie man sich am besten bewegen sollten um das sportliches Ziel möglichst schnell oder möglichst gut zu erreichen.

Lohnt das Studium?

Kürzlich rief mich meine Bekannte Johanna an und berichtete, dass sie nun ihren Master in der Tasche habe. Auch ein Jobangebot läge schon auf dem Tisch: Projektcontrolling bei einem öffentlichen Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern. Jahresbrutto: 45.000€. Mit Bachelor wären es nur 38.000€ gewesen. Sie frage sich aber, so Johanna, ob sie bei einem anderen Arbeitgeber nicht wenigstens die 50.000er-Marke kratzen könne. Schließlich hatte sie das Master-Studium aus eigener Tasche bezahlt und diese Investition müsse sich ja lohnen.

pexels andrea piacquadio 37628002 copyBei meinem langjährigen Arbeitgeber, zugegeben einem der größten Unternehmen in Deutschland, werden Bachelor-Absolventen in Bayern nicht unter 55.000€ eingestellt. Mit einem Master-Abschluss sind es über 65.000€. Was sollte ich Johanna also empfehlen? Und was ist überhaupt das „normale“ Einkommen eines Bachelor- oder Master-Absolventen? Ich begann zu recherchieren. Leider gibt es in meinem Bekanntenkreis nur wenige Personen, die offen über ihr Gehalt sprechen. Überhaupt tun sich die Deutschen schwer bei diesem Thema, wie das Allensbach-Institut im Auftrag von Kraft Foods vor einigen Jahren herausfand: Eher sprechen wir über unsere Beziehungsprobleme und familiäre Sorgen als über Einkommen und persönliche Finanzen. Nur ein einziges Thema wird in der Kaffee-Ecke oder im Zoom-Chat mit den Kollegen noch weniger diskutiert.
Andererseits ist ein attraktives Gehalt das wichtigste Kriterium, wenn wir einen neuen Job suchen:
Halten wir fest: Für die meisten von uns ist das Gehalt eine sehr wichtige Angelegenheit, aber wir tauschen uns selten mit anderen darüber aus. Das ist nicht gut für die Transparenz und hilft wenig bei der Einschätzung, ob unser Gehalt wirklich fair ist.
Meine Großmutter hätte nun verkündet: „Gute Haushaltung macht kleines Einkommen groß.“ Das mag stimmen, wir sollten unsere Messlatte aber dennoch etwas höher legen. Grund genug, einmal gemeinsam die Fakten anzuschauen.

If you want it work for it - it's that simple.

Ich habe mich für das Masterstudium der Wirtschaftspsychologie aus mehreren Gründen entschieden. Im Sommer 2018 stellte ich mir selbst die Frage ob ich zufrieden mit meiner Berufswahl bin und ob ich die nächsten 35 Jahre in diesem Bereich arbeiten möchte. Ich erkannte, dass der Grund für mein Bachelorstudium Sozialmanagement nicht mehr relevant war.
Dazu ein kleiner Exkurs: Ich hatte nach meinem Abitur eine Erzieherausbildung begonnen und auch beendet. Im letzten Jahr der Ausbildung begann ich bereits mit dem Fernstudium Sozialmanagement. Ich hatte das sehr naive Ziel, Kinderheimleiter zu werde ohne großartig Berufserfahrung hier vorweisen zu können. Während der nächsten zwei Jahre arbeitete ich in diesem Bereich als Erzieher und bemerkte, dass die Schichtarbeit und das Klientel mich nicht glücklich machten. Ich wechselte also mit Abschluss des Bachelor Fernstudiums in den Bereich Coaching und Beratung von Auszubildenden, die zum Teil aus dem EU-Ausland kamen.

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Ich konnte die anfängliche Frage also mit „Nein“ beantworten und machte mir Gedanken welche Möglichkeiten ich hätte, meine berufliche Situation langfristig zu verändern. Die Beratung die ich mit Klienten machte, tat ich nun mit mir selbst. Grundsätzlich war ich zufrieden mit der Arbeit mit und für Menschen, nur forderte mich meine damalige Tätigkeit nicht. Natürlich wäre auch ein Jobwechsel möglich gewesen. Ich dachte mir, wenn nicht jetzt, wann dann sollte ich einen Masterabschluss machen. Ich reflektierte, welche Inhalte meines Bachelorstudiums mich interessierten und in welchem Bereich ich mit meiner beruflichen Laufbahn arbeiten möchte. Da ich bereits Wirtschaftspsychologie als Modul hatte, wusste ich gut über Inhalte eines solchen Studiums Bescheid und in welchen Bereichen man tätig sein könnte. Das Erleben und Verhalten von Menschen interessierte mich schon immer. So war es die logische Konsequenz mich intensiver mit den Inhalten eines Psychologie- und eines Wirtschaftspsychologiestudiums zu befassen. Gegen das Psychologie-Studium sprach, dass ich viele Psychologen aus Psychiatrie und Beratungen innerhalb der Erziehertätigkeit kannte. Klinische Psychologie wäre ein Teil des Studiums gewesen, der mich gar nicht interessiert hätte. Wirtschaftspsychologie hat dagegen fast nur Inhalte, die ich als lohnenswert empfand. Die Entscheidung ob ich berufsbegleitend oder nicht studieren sollte, stellte sich mir nicht. Durch das damalige Fernstudium hatte ich bereits gute Erfahrungen gemacht und konnte abschätzen ob der Aufwand eines Studiums mit meinem Lebensstil vereinbar ist. Die Fernhochschule meines Bachelorstudiums bat Wirtschaftspsychologie als Masterstudium an. Die Inhalte sowie das reine Selbststudium ohne Präsenzunterricht ließen mich weiter nach anderen Möglichkeiten suchen. Recht schnell stieß ich auf die Seite der Business School.

Wenn wir wissen, wofür wir es tun

Erkenntnisse aus Großgruppenexperimenten an denen auch Prof. Dr. Joachim Weimann im Magdeburger Experimentallabor (MaXLaB) beteiligt war:

Demokratie, Umweltschutz, Frieden – die großen Themen unserer Zeit sind kollektive Güter, die sich nur dann erzeugen lassen, wenn viele Menschen dafür freiwillig einen Beitrag leisten. Allerdings besagt die seit über 50 Jahren geltende Theorie kollektiven Handelns, dass es für den Einzelnen in großen Gruppen keinen Anreiz gibt, an der Bereitstellung kollektiver Güter mitzuwirken. Denn sein Einsatz steht in keinem Verhältnis zum minimalen Einfluss, den er nehmen kann.

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Mit dem bisher größten Laborexperiment der Wirtschaftsforschung hat eine Gruppe deutscher Experimentalökonomen diese Theorie jetzt nachhaltig erschüttert und darüber hinaus eine erstaunliche Entdeckung gemacht – mit erheblichen Auswirkungen auf den politischen Umgang mit der Beteiligung: Unser Engagement hängt keineswegs nur am Einfluss, den wir haben. Wesentlich wichtiger ist, ob uns wirklich klar ist, wofür wir uns einsetzen.